GBK-steht für die Gebrüder Bleifuß Kahl

Wobei es sich um meinen Schwiegervater Willi und seinen Bruder Friedel Bleifuß handelt.

GBK-1

Da die damaligen JAP-Motoren den Tuningversuchen der Bleifuß-Brüder nicht standhielten, bauten sie kurzerhand selber neue Motoren auf Jap-Basis, bis diese ihren Qualitäts-anforderungen entsprachen. Das komplette Motorgehäuse wurde aus Elektron gefertigt und hatte eine wesentlich dickere Gehäusewandstärke als das Original. Die Kurbelwelle und alle anderen Lager wurden durch deutsche Kugellager ersetzt. Der Kolben wurde aus einem speziellen Silizium-Guß gefertigt und der Original-Zylinder durch eine Eigenanfertigung aus einer Aluminium-Legierung ersetzt. Der Zylinderkopf wurde Original belassen.

GBK-Emblem

Schon recht bald hatte sich die gute Standfestigkeit der Bleifuß Motoren in Rennfahrerkreisen herrumgesprochen, so daß insgesamt ca. 100 Motoren gefertigt und verkauft wurden. Viele davon wurden über Don Godden nach England verkauft, da auch der Ex-Europameister von der fachmännischen Arbeit der beiden Brüder aus Kahl am Main überzeugt war.
Friedel Bleifuß ist von Beruf  Werkzeugmacher und sein Bruder Willi gelernter Dreher, also beides Berufe in denen man auch über das technische Grundwissen für eine solche Umbauaktion verfügt. Willi Bleifuß ist auch Sammler alter Straßenmotorräder und ist heute u.a. mit seiner 300er Ardie-Silberfuchs von 1929 schon mal bei diversen Oldtimertreffen zu sehen.

 

 

 

 

 

GBK-Vergaser

Der von GBK verwendete Wal Phillips Fuel-Injector  war der erste schwimmerlose Jetspeed-Vergaser der vom britischen Ex-Speedwayprofi gebaut wurde. Der Vergaser besitzt keine Düsen sondern dosiert den Kraftstoff über eine mit Bohrungen versehene drehbare Welle.