Die alte Dampf pfpf Dampf pfpf Dampfeisenbahn
Das sind sie, die Ueberdruckoeffnungen.

Wie ich erfahren habe, sind diese von Nöten,

Rockerbox

wenn so genannte “Slipkolben” verwendet werden.

Diese, so sagte man mir, drücken das Oel nach oben in die Rockerbox und dort kann man es ablassen………..hmmm, man lernt nie aus.

Ax-Kipphebel

Dieses Axialspiel ist sehr wichtig, hier entsteht der sogenannte Vorbeizischeffekt, das kühlt den Kipphebel.

Schaftdichtung

Zusammengedonnerte Schaftdichtungen, da diese zu hoch sitzen und der obere Ventilteller dauernd draufschlägt. Das ist die sogenannte Quetschdraufschlagabdichtung, so bleibt sie ewig dicht und heruntergehen kann sie auch nicht, toll muß ich mir mal merken.

Alu-Teller

Alu Ventilteller sind bei diesem “Dampfmotor” unbedingt von Nöten. Sie erleichtern den Ventiltrieb erheblich und dadurch können die alten Ventilfedern wieder verwendet werden.

Achtung: Es verändert sich der Schwerpunkt des Motorrades!!!!!

Brennraum

Hier sieht man den Brennraum mit den überholten Ventilen. Das Schwarze und Ölige kommt von den “Slipkolben”. Wir haben ja gelernt, dass diese das Öl nach oben drücken.

Einlasskanal

Der bearbeitete Einlasskanal war ein “Muss”, sonst funktioniert das ganze Tuning ja nicht.

Ventil

Die Ampco Bronzeführungen sind einfach genial, sie schmieren auf das Ventil eine Nase auf, diese reibt eine Nut in die Ventilführung und schon wird das Ventil “geführt”.

Sitzring-1

Sitzringe mussten ja auch ausgewechselt werden und wie schön zu sehen, aussen herum vernagelt (er könnte ja herausfallen).

Jetzt weiss ich endlich,  was eine Naggelhätt ist.

Sitzring-2

Hier habe ich mal die Sitzringe herausgespant, um zu sehen was darunter zum Vorschein kommt. Seht es Euch genau an.

Sitzring-3

Nach dem Glasstrahlen noch besser zu erkennen. Die Sitzringe wurden mit Gewalt in den Kopf gerammt und das Material nach hinten geschoben.

Motor

Noch einmal zur Erinnerung: dieser Motor wurde erst überholt!

Breather

Das Breatherfenster, muss unbedingt bei einer Tuningmaßnahme erweitert werden. Drei mal mit dem Fräser abgerutscht, dann gibt man auf.

Oelsieb

Das “Rennölsieb” ist auch oben offen, so gibt es kein kollabieren der Hydros.

Dichtung

Jetzt noch eine richtig dicke Zylinderfußdichtung, damit der Motor nicht zu viele Pferdestärken hat.

Sprockershaft

Zum Schluss noch den Lichtmaschinenrotor draufgekloppt, auch wenn er frisst, so geht er wenigstens nicht mehr runter.

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